So ist es im Wald

„Im Wald sein“ – neue Aspekte einer alten Erfahrung

Durch den Wald zu wandern, ist für die meisten meiner Teilnehmer nichts Neues. Neu ist allerdings die Absicht mit der sie es tun. Es geht darum sich selbst auf andere Weise wahrzunehmen – in der Gruppe oder für sich selbst. Am Ende geht es um Kontakt – zu ihrem Körper, zu ihren Wünschen und Bedürfnissen. Und es geht auch darum – mit Freunden einen schönen Tag zu haben.

Für meinen „Tag im Wald“ habe ich Moritzburg als Startpunkt ausgewählt. Man mein Moritzburg gut zu kennen, aber es ist toll meinen Teilnehmern Dinge zu zeigen, die sie noch nicht entdeckt haben.

Eine wirkliche Entdeckungsreise besteht nicht darin, neue Länder zu suchen, sondern mit neuen Augen zu sehen.

MARCEL PROUST,Schriftsteller

Warum Wald?

Die Waldluft (Terpene als Sekundäre Pflanzenstoffe) regt das Immunsystem an und stärkt so die Abwehrkraft. Die Begegnung mit der natürlichen Ruhe und die wohligen Gerüche von Wiese und Wald beruhigen das Nervensystem und tragen zu tiefer Entspannung bei.

Die Wälder um Moritzburg sind ein optimaler Ort für das Waldbaden. Mischwälder mit alten großen Buchen und jungen Kiefernschonungen, lichten Flächen und Wiesen.

„Wir sind verwurzelt,“ sagen die alten Bäume, „sonst wären wir nicht.“

Erhard Horst Bellermann (*1937), deutscher Bauingenieur, Dichter und Aphoristiker

Entdecken, lauschen, Achtsam sein – Augen auf – Ohren auf – Herz auf Achtsamkeit ist kein „abgenutztes Modewort“ sondern eine Einstellung zum Leben.

Die Energie der Erde spüren – Verbindungen schaffen. Besonders Frauen verlieren leicht den Kontakt zu sich selbst – Energieziehen gleicht diesen Mangel aus.

Alle Elemente spüren & abkühlen. Pfarrer Sebastian Kneipp erkannte die heilende Wirkung des Wassers.

Man kann in jedes Körperteil atmen – der Atem ist der innere Heiler – was der Chirurg mit den Skalpell tut, tut der Körper mit dem Atem.

Wir üben die Kontrolle und Lenkung des Atems als Mittel der Selbstheilung & Entspannung.

Ein besonderer Tag für Euch

Ich lade euch herzlich ein mit mir in den Wald zu gehen. Gerne begleite ich Gruppen, die sich kennen und sich als Team und Freundeskreis auf neue – sehr ehrliche Weise kennenlernen wollen.

Zum Beispiel für:

  • Freundeskreise
  • Junggesellinnenabschiede (ja nur für Frauen)
  • Kollegien
  • Vereine & Teams

Was duftet denn da? Aromatherapie für zu Hause

Ihr interessiert euch für die duftende Welt der ätherischen Öle? Dann teilt ihr meine Leidenschaft. Meine Kinder sagen immer: „Es gibt für alles ein Öl.“ Was will man dazu sagen? Recht haben sie.

Die Top 10 der Aromatherapie.

Wenn ihr ätherische Öle in eure Hausapotheke aufnehmen möchtet, beginnt ihr idealerweise mit den 10 wichtigsten ätherischen Ölen.
Das sind:

  • Lemon
  • Lavendel
  • Pfefferminz
  • Melaleuca (Teebaum)
  • Oregano
  • Frankincense (Weihrauch)
  • Air
  • ZenGest
  • OnGard
  • DeepBlue

Der Klick auf das jeweilige Öl führt euch zu einem kleinen YouTube Clip, der euch das Wesen des jeweiligen Öls näher bringt.

Aus dem Leben eines Heilpraktikers

„Du musst doch verrückt sein.“ meine Mutter zeigte mir einen Vogel, als ich mit der Ausbildung zum Heilpraktiker begann. Abendschule – 3 Jahre lang. Und das mit Haus, Hof, 40-h Job und zwei Schulpflichtigen Kindern.
Kinderspiel… aber das war ja nur der Anfang, bzw. die Mitte.

Mom at work –
nur nicht verunsichern lassen.
Wer sein Ziel kenn, geht jeden Weg.

Der Anfang

Gesundheitsbewusstsein und das Interesse an Körperabläufen, Ernährung und Sport liegt in unserer Familie. Ich bin sportlich vorgeprägt – Opa, Großonkel, Vater… alles Sporties und alle körperlich mehr oder weniger versehrt. Bei allen kam die Gesundheitsschlamperei und bei allen kam danach immer wieder die Hinwendung zum Thema „Gesunder Lebensstil“.
Mich hatte es neben Ernährung und Sport immer zur Psychologie hingezogen und ich wollte es schaffen meinen therapeutischen Werkzeuggürtel so zu packen, dass ich Menschen einmal komplett betrachten und für jeden individuelle Gesundheitslösungen anbieten kann.
Es ist nun mal nicht jeder „Standard“ – Gott sei Dank nicht.

Die Mitte

Das bedeutete, dass ich tatsächlich verrückt sein musste – denn ich lernte, wie eine Besessene… Abschlüsse in Ernährungsberatung, Aromatherapie, Methoden der Energiearbeit, Ayurveda und und und…
Aber das war es was ich wollte, wo mein Herz aufging, wo ich die richtigen Schlüsse zog, wo ich helfen konnte und was mich glücklich machte.

Und ich wollte in meiner Arbeit vieles anders machen. Ich will nicht, dass meine Klienten ewig auf Termine warten. Ich will erreichbar sein, für den Notfall und das jeder Zeit. Ich will nicht nur ein „Bezahl-Berater“ sein, sondern ein „Freund mit therapeutischem Hintergrund“. Ich glaube das gelingt mir ganz gut.
Und es führt mich zu fantastischen Menschen, die mit dem Rucksack an Erfahrungen, Erlebnissen und Prägungen zu mir finden und es schaffen weiter zu gehen.
Das ist z. B. die junge Mama mit dem bezaubernsten Baby, was ich je gesehen habe, die unglaubliche Angst hat nicht zu genügen und den Anforderungen nicht gerecht zu werden.
Da ist die engagierteste Lehrerin, die ich je kennengelernt habe, die über ihr Engagement sich selbst verliert.
Da ist der Familienvater, dessen Haut Amok läuft, dem die Abgrenzung zur Arbeit abhanden gekommen ist.
Und da ist die übergewichtige Polizeibeamtin, die so ein liebenswerter Mensch ist, sich aber mit Gewicht vor ihrem inneren Selbst und äußeren Angriffen schützt.

Diesen Menschen ein wenig die Sicht auf sich selbst zu geben und sie zur Selbstfürsorge, Akzeptanz und aktivem Zutun für das eigene Wohlbefinden zu bewegen, das ist es worin ich meine Aufgabe sehe.

Dankbare Nachrichten und das Gefühl geholfen zu haben, sind Lohn für Dauerbereitschaft.

Kein Ende in Sicht – zum Glück

Heute morgen las ich einen Artikel von Otto Pötter, Autor des Buches „Jeden Tag etwas aber keinen Tag nichts“ ein Psychologe der nach der Logotherapie (Therapie der Sinnerfüllung) von V.E. Frankl arbeitet, mit folgendem Inhalt:

Sinnvoll leben, das ist gar nicht schwer, denn das was unsere Sinne füllt, ist immer schon in Fülle da. Es liegt an uns, ob wir mit wachen oder stumpfen Sinnen durchs Leben gehen. … Es stärkt unseren Glauben und schenkt neue Lebensperspektiven. … So reifen Glaubenskraft und Zuversicht. Das macht stark und zugleich gelassen und glücklich.

Natur & Heilen 5/2009 Otto Pötter

und so geht es wundersam weiter – jeder Tag, der dazu beiträgt anderen die Freude am Leben zu zeigen, Schmerzen zu nehmen, Sichtweisen zu ändern, zu sich selbst zu finden…. ist ein wertvoller Tag.

Ich bin unendlich dankbar, dass dieser Weg meiner ist.

Essen, essen, essen… ist doch ganz einfach

„Das ist so anstrengend.“ sagt meine Freundin Anett und verdreht die Augen. Ich habe ihr gerade erklärt, dass es besser wäre, wenn sie ihr Gemüse nicht roh isst, weil es ihr Darm nicht gut verträgt und wenn sie ihre Haferflocken über Nacht einweichen würde.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier

Alles, was nicht der Gewohnheit entspricht, erfordert eine Neuorganisation des Alltags. Wir sind das „schnelle“ organisieren von Nahrung gewohnt. Einen Chip in den Wagen, den vorgezeichneten Weg durch den Lidl laufen -greif links, greif rechts… im Wagen landet das, was man kennt, was die Familie isst und was sich ratz fatz zubereiten lässt.
Es ist so schön einfach und man muss nicht soviel denken – man denkt ja schließlich den ganzen Tag schon genug.
Gewohnte Abläufe geben uns Sicherheit, ein bisschen Beständigkeit – das Problem an der Gewöhnung ist allerdings, dass sie nicht immer positiv ist – dafür ist sie aber ganz fantastisch hartnäckig.

Gerade bei der Ernährung schlägt das Gewohnheitstier erbarmungslos zu. Warum soll man sich auch Gedanken machen… Essen ist all-verfügbar, man wird satt oder man isst eben Salat, wenn man der Meinung ist „Diät“ machen zu müssen.

Lasst die Nahrung euer Heilmittel sein

So akribisch und genau wir im Berufsalltag sind, so nachlässig sind wir oft mit unserer Gesundheit. Die Grundlage gesunden Lebens ist die Ernährung. Da beißt die Maus keinen Faden ab.


Der alte Hippocrates wusste bereits:


„Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel,
und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein.“

Hippocratesgriechischer Arzt, geb. 460 v. Chr. auf der Insel Kos,
gest. in Larissa, (Thessalien) um 377 v. Chr.

Eine ausgewogene Ernährung trägt wesentlich zur Gesunderhaltung unseres Körpers bei – so weit so klar. Aber was heißt denn nun gesund?
Fragt man 20 „Ernährungsexperten“ wird man 20 Antworten erhalten und alles sind sicher irgendwie richtig.
Wichtig ist, dass die für DICH richtige Ernährung folgende Eigenschaften mitbringt:

Ernährung für Dich:

  • sie entspricht deinem Konstitutionstyp
  • sie lässt sich in deinen Alltag integrieren
  • sie sollte dir schmecken und nicht zur Qual werden
  • sie unterstützt dein Gesundheitsziel (z.B. ich möchte ein gesundes Gewicht erreichen / ich möchte meine Gelenke entlasten / ich möchte mein psychisches Wohlbefinden verbessern)
  • sie lässt „Ausreißer“ zu

Wo fängt man an?

1.) Formuliere, warum du an deiner Ernährung etwas ändern möchtest. Du legst damit deine Motivation fest. Der Änderungsgrund muss tief greifen und endlos gelten…. „ich will im Sommer im Bikini nicht fett aussehen“ reicht nicht, das ist nur ein punktueller Grund und wird nicht dazu führen, dein Ernährungsverhalten zu ändern – dieser Grund schickt dich nur in eine Diät, die (das garantiere ich dir) nicht funktioniert.

2.) Formuliere ein kurzfristiges und ein längerfristiges Entwicklungsziel
kurzfristig = operative, sofort umsetzbar, konkreter Zeitansatz z.B. in den nächsten 6 Wochen verzichte ich in der Woche Alkohol und verdopple die Gemüseanteile meines essen – nach 6 Wochen prüfe ich, wie es mir damit geht

langfristig = gefühltes, nachhaltiges Ziel was der Gesamtgesundheit dient z.B. im kommenden Jahr möchte ich achtsamer auf die Signale meines Körpers hören und seine Signale richtig interpretieren (z.B. Bedürfnis nach Ruhe, Bewegung, bestimmten Nährstoffen)

3.) Informierte dich über deinen Konstitutionstyp (Ayurveda), der dir verrät, welche Lebensmittel du gut verträgst und welche du nicht zu häufig zu dir nehmen solltest. (Ich helfe dir gerne bei der Ermittlung deines Konstitutionstyps – melde dich gern) Idealerweise lässt du einen Bluttest beim Arzt machen, der darüber Aufschluss gibt, ob du an einem Nährstoffmangel leidest. Lasse bitte besonders die Vitalstoffe B12, Vitamin D, Vitamin E sowie Jod und Selen prüfen.

4.) Vereinbare einen Termin – hier werden wir dein jetziges Essverhalten überprüfen. Fehlverhalten ermitteln und Alternativen finden. Wir werden außerdem „Ess-Motivationen“ überprüfen, die nicht mit „Hunger“ im körperlichen Sinn verbunden sind sondern die aus der Seele kommen, also Seelen-Hunger ist.

Auch meine Freundin Anett ist auf dem richtigen Weg – Schritt für Schritt integriert sie neues Verhalten in ihren Alltag, fühlt sich leichter und belastbarer und vor allem gesünder. Und so anstrengend war es gar nicht – Essen neu zu denken, vor allem wenn es sich so gut anfühlt.

Ich freue mich auf deinen Kommentar und deinen Anruf.